Mysteriöse Hochzeit in Gstaad

Von Sacha Ercolani


Samstag, 05. Oktober 2013 23:30

Andrea Casiraghi und Tatiana Santo Domingo. Foto: KEYSTONE


Im Berner Oberland rüstet man sich für die Wintersaison – und für die Königsfamilie aus Monaco.

Nach der pompösen Sommer-Hochzeit von Superstar Tina Turner (73) am Zürichsee steht schon bald ein weiteres Ja-Wort-Highlight auf dem Schweizer VIP-Kalender: Wenn sich der älteste Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco, Andrea Casiraghi (29), und die kolumbianische Milliardärstochter Tatiana Santo Domingo (29) im Winter in Gstaad BE kirchlich trauen, werden diese Fotos um die Welt gehen.

Seit die Hochzeitspläne in den Bergen vor wenigen Wochen publik wurden, wird nicht nur in der High Society darüber spekuliert, wie und wo das Adels-Paar feiert, auch die Einheimischen rätseln: «In einem Dorf wie diesem erfährt man eigentlich immer sehr schnell alles, doch über die geplante Hochzeit ist kaum etwas bekannt», sagt eine langjährige Angestellte eines bekannten Gstaader Coiffeursalons. Es werde zwar viel darüber geredet und gefragt, aber Details seien keine bekannt.

Gemäss Recherchen ging weder beim katholischen Pfarramt noch bei der reformierten Kirche eine Reservation für die Heirat ein. Da jedoch im Winter vergleichsweise wenige Trauungen stattfinden, könne das Paar auch erst kurze Zeit vorher reservieren, heisst es auf Anfrage. «Die Hochzeit soll ja bestimmt keine Touristen-Attraktion werden», sagt Kerstin Sonnekalb, Kommunikations-Chefin von Gstaad Saanenland Tourismus. «Und daher sind auch wir nicht offiziell in das Projekt einbezogen. Bei solchen Events ist Diskretion sehr wichtig.»

Gemäss Insider-Informationen deutet vieles darauf hin, dass das Paar nach der Zeremonie mit seinen rund 200 geladenen Gästen im legendären Schlosshotel Palace feiert: «Wir dürfen absolut keine Auskunft geben», heisst es auf telefonische Anfrage. Ein Dementi klingt anders.

Im Palace eigenen Nachtklub Greengo feierte Andrea Casiraghi schon in früheren Jahren bis in die Morgenstunden hinein. So soll es auch diesen Winter sein, ganz anders als bei der zivilen Hochzeit im August in Monaco. Andrea Casiraghi und seine Tatiana heirateten nämlich hinter verschlossenen Palastmauern – ganz ohne Fernsehkameras.

Es war für monegassische Verhältnisse ein bescheidenes Fest. Im Gegensatz zur rauschenden Hochzeit von Andreas Onkel Fürst Albert und der 20 Jahre jüngeren Charlene Wittstock vor zwei Jahren, feierte das Fürstentum dieses Mal sehr privat.

Und warum heiratet das Paar in Gstaad? Der Schweizer Skiort ist beim internationalen Jetset hoch im Kurs: Seit Jahren machen beispielsweise Star-Designer Valentino (81), Pop-Ikone Madonna (55) und andere Weltstars im Nobelskiort Winterferien. Auch Andrea Casiraghi und seine Tatiana, die schon seit acht Jahren liiert sind und seit März Eltern eines Sohnes sind, sausten schon mehrmals über die Gstaader Skipisten.

Für sie gibt es keinen perfekteren Ort, um ihre Liebe für immer zu besiegeln. Und um die Kosten müssen sie sich keine Sorgen machen, der Brautvater ist gemäss des Wirtschaftsmagazins «Forbes» rund sechs Milliarden Schweizer Franken schwer und will, ganz nach kolumbianischer Tradition, für die Hochzeit seiner Tochter aufkommen.

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