Carlos Leal fordert mehr Toleranz für kriminelle Ausländer

Von Sacha Ercolani


Samstag, 13. Februar 2016 22:58


Schauspieler Carlos Leal (46), der mit seiner Familie schon vor vielen Jahren in die Filmmetropole Los Angeles ausgewandert ist, politisiert seit dieser Woche engagiert gegen die Durchsetzungs-Initiative (DSI) der SVP. In Zeitungs-Interviews und auf seinem Facebook-Profil warnt der Sohn spanischer Einwanderer die Schweizer Wähler davor, Ja zu stimmen. Gemäss Leal sind Ja-Stimmende herzlos.

Bei Carlos Leals derzeit grösstem Arbeitgeber – upc cablecom –, für welchen er seit Jahren TV-Spots dreht und dafür viel Geld kassiert, ist man über dessen Aktivismus weniger erfreut: «Wir schätzen Carlos Leal als weltoffenen und professionellen Schauspieler und Werbeträger», sagt Mediensprecher Bernard Strapp. Aber: «Äusserungen von Carlos Leal als Privatperson haben nichts mit uns zu tun und widerspiegeln nicht zwingend die Ansichten der Unternehmung upc cablecom.»

Wie Leal, findet auch Rapper Stress (38) die Initiative eine «Katastrophe für unsere Gesellschaft» und fordert mehr Toleranz für kriminelle Ausländer. Branchen-Profi Oliver Imfeld (48), SVP-Politiker und Manager von DJ Bobo, dazu: «Manche Künstler sollten sich besser auf ihre Kernkompetenz beschränken.»

upc-cablecom-Aushängeschild Carlos Leal.

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