Fifa-Präsident Infantino plant neue Fussball-Liga für Frauen

Von François Schmid-Bechtel und Rainer Sommerhalder


Samstag, 17. Dezember 2016 23:30

Gianni Infantino. Foto: Keystone


Der Frauenfussball müsse mit eigenen Strukturen gefördert werden, sagt Gianni Infantino.

Gianni Infantino, Präsident des Weltfussballverbands Fifa, verrät im Exklusiv-Interview seine neuste Vision: Der Walliser möchte, dass der Frauenfussball eine Weltliga bekommt. Während die Champions League und die Weltmeisterschaft der Frauen immer populärer werden, fehlt seiner Ansicht eine Liga, in der sich die Frauen-Klubteams der ganzen Welt das Jahr durch messen. Infantino ist überzeugt: «Die Frauen sollen nicht die Männer kopieren. Sie sollen etwas Neues machen.»

Der 46-jährige Vater von vier Töchtern wünscht sich generell mehr Engagement für den Frauenfussball. Die grossen Klubs sollten sich für dessen Förderung starkmachen und Mädchen zum Spielen ermutigen, sagt er. Unter Infantinos Ägide ist die Fifa mit Blick auf die Geschlechterfrage bereits tätig geworden: Eine Frauen-Division wurde geschaffen, und das Personal ist mit der ersten Fifa-Generalsekretärin Fatma Samoura und sechs Frauen im Fifa-Rat weiblicher als je zuvor.

Im Interview nimmt Infantino zudem Stellung zu den sogenannten Football Leaks, welche zuletzt die Millionen-Gehälter von Stars wie Cristiano Ronaldo offenlegten sowie dubiose Machenschaften von Spielervermittlern enthüllten.

Das komplette Interview finden Sie in der gedruckten Ausgabe.

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